Unser Treibstoff heißt Sicherheit
2026.02.18
Arbeiten dort, wo andere abheben
Am Flughafen Köln/Bonn sind die Teams von Skytanking unterwegs, wenn andere längst im Urlaubsmodus sind oder im Cockpit die Checklisten durchgehen. Sie betanken Verkehrs- und Frachtmaschinen rund um die Uhr – und sorgen damit dafür, dass weltweit Starts und Landungen reibungslos funktionieren. Pro Jahr bewegt Skytanking mehr als 25 Millionen Kubikmeter Flugkraftstoff und betankt rund zwei Millionen Flugzeuge – im Schnitt etwa vier Betankungen pro Minute.:contentReference[oaicite:0]{index=0}
Zwischen Rollfeld, Tankwagen, Leitern und Flügelunterseiten ist jeder Handgriff Teil einer sicherheitskritischen Choreografie. Ein Fehler kann hier nicht nur teuer werden, sondern auch Menschen gefährden. Entsprechend klar ist der Anspruch: Wer Flugzeuge betankt, braucht persönliche Schutzausrüstung (PSA), die zum Risiko passt – und zum Arbeitsalltag der Teams.
Multinorm statt Kompromiss
Genau an dieser Stelle setzt die Zusammenarbeit von Skytanking mit Fristads an. Die Anforderungen sind eindeutig – und hoch: Warnschutz, Antistatik, Flammschutz, Schmutzbeständigkeit und robuste Materialien, die auch im Schichtbetrieb standhalten. Die Kleidung muss am Boden gut sichtbar machen, was auf engem Raum zwischen Fahrzeugen, Maschinen und Crew passiert. Explosionsfähige Atmosphären und die Gefahr ungewollter Funkenbildung verlangen zusätzlich nach antistatischen Eigenschaften.:contentReference[oaicite:1]{index=1}
Statt einzelne Effekte „aufzudoppeln“, wurde auf Multinorm-Lösungen gesetzt, die mehrere Schutzfunktionen in einem System kombinieren. Skytanking nutzt dafür unter anderem die Flamestat-Workwear von Fristads – mit unterschiedlicher Warnschutzklasse und bewusst dunklen Bereichen, die im täglichen Betrieb das Erscheinungsbild sauberer halten, ohne den Warnschutz zu vernachlässigen.
Workwear als zweite Haut
Wer einen Tankwagen über das Vorfeld manövriert, Leitern hoch- und runtersteigt und über Kopf an Flügeln und Betankungspunkten arbeitet, merkt schnell, ob Kleidung bremst oder unterstützt. Für das HSE-Team von Skytanking war deshalb klar: Schutz darf nicht „nur“ normgerecht sein, er muss sich auch wie eine zweite Haut anfühlen.
In der Praxis bedeutet das:
- Stretch-Zonen und ergonomische Schnitte für Bewegungsfreiheit beim Klettern, Knien und Arbeiten über Kopf,
- Materialien, die trotz Flammschutz und Multinorm-Anforderungen nicht steif wirken,
- und eine Ausstattung, die von den Mitarbeitenden akzeptiert und gern getragen wird – statt als lästige Pflicht zu gelten.
Die neue Workwear wurde deshalb nicht „von oben“ verordnet, sondern in einer Erprobungsphase getestet. Entscheidendes Kriterium für die Einführung war das Feedback der Teams: Tragekomfort, Beweglichkeit und das subjektive Sicherheitsgefühl mussten passen.:contentReference[oaicite:2]{index=2}
Akzeptanz, Motivation – und harte Fakten
Aus Sicht von Skytanking zahlt sich dieser Ansatz gleich mehrfach aus. Zum einen steigt die Akzeptanz der PSA: Wer sich in seiner Kleidung wohlfühlt, trägt sie konsequenter – und nutzt sie im stressigen Alltag nicht „nur dort, wo kontrolliert wird“. Zum anderen wirkt sich gute Workwear unmittelbar auf Effizienz und Verschleiß aus: Längere Haltbarkeit, weniger Beschädigungen und ein gepflegteres Erscheinungsbild sind messbare Effekte.
Für das Unternehmen ist das mehr als ein „Nice to have“. Die Teams identifizieren sich stärker mit ihrer Ausstattung, motivieren sich gegenseitig und spiegeln nach außen ein professionelles Bild – ein nicht zu unterschätzender Baustein in einem Umfeld, in dem Sicherheit und Verlässlichkeit Teil der Markenidentität sind.
Lieferkette im Blick: Sicherheit hört nicht am Zaun auf
Zur Sicherheitskultur von Skytanking gehört auch der Blick über das eigene Rollfeld hinaus. In der Auswahl von Lieferanten spielt die Frage eine Rolle, unter welchen Bedingungen Arbeitskleidung produziert wird. Themen wie Menschenrechte, Vermeidung von Ausbeutung und Einhaltung arbeitsrechtlicher Standards sind fest im eigenen Code of Conduct verankert – lange bevor gesetzliche Pflichten wie das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz greifen.:contentReference[oaicite:3]{index=3}
Fristads bringt an dieser Stelle die Erfahrung der Hultafors Group ein: Mit klar definierten Anforderungen an Produktionsstandorte und regelmäßigen Audits wird sichergestellt, dass Schutz nicht auf Kosten anderer entsteht. Für Unternehmen wie Skytanking ist das ein wichtiges Puzzleteil, um die eigene Verantwortung entlang der Lieferkette glaubwürdig abzubilden.
Was andere Betriebe vom Rollfeld mitnehmen können
Der Einsatz von Skytanking am Flughafen Köln/Bonn zeigt, wie sich anspruchsvolle Arbeitsumgebungen und praxisgerechte PSA zusammendenken lassen:
- Gefährdungen werden nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel betrachtet – von Sichtbarkeit über Explosionsschutz bis Hitzebelastung.
- Mitarbeitende werden in Auswahl und Erprobung der Workwear aktiv einbezogen.
- Akzeptanz, Komfort und Lebensdauer werden als harte Faktoren betrachtet – nicht nur als „weiche“ Kriterien.
- Lieferketten und Produktionsbedingungen fließen bewusst in die Entscheidung für einen Hersteller ein.
So entsteht ein Schutzkonzept, das nicht beim Normtext stehen bleibt, sondern im Alltag der Teams funktioniert – ob auf dem Rollfeld, in der Industrie oder in anderen sicherheitskritischen Bereichen. Sicherheit wird zum Treibstoff, der alles zusammenhält: Prozesse, Menschen und die Kleidung, die sie Tag für Tag begleitet.
Autor :
Fristads GmbH
added on 2026.02.18

